In Liebe, Muschelkalk

Das wechselvolle Leben der Leonharda Ringelnatz

 

von Barbara Hartlage-Laufenberg

 

Joachim Ringelnatz kennt jeder, die Frau an seiner Seite jedoch wird allenfalls wohlwollend erwähnt. Er hat sie Muschelkalk genannt, ein ungewöhnlicher Kosename für eine sehr ungewöhnliche Frau.

»Wichtig ist nicht ein leichtes Leben – das ist gar nicht erstrebenswert –, aber ein ausgeglichenes.«
So formuliert Leonharda Ringelnatz ihre Lebenseinstellung. Mit dieser ersten Biografie über Muschelkalk, die auch bislang unbekannte Briefe aus der Zeit nach Ringelnatz und einige unveröffentlichte Fotos präsentiert, gibt es endlich eine ausgeglichenere Darstellung der »Arbeitsgemeinschaft« Ringelnatz/Muschelkalk. Zudem wird damit erstmals auch die Bedeutung der in der Literaturszene der Nachkriegszeit v.a. als Übersetzerin tätigen Muschelkalk deutlich.

 

edition karo, Berlin

140 Seiten, Klappenbroschur 15 x 22 cm

mit 10 s/w-Fotos, einige bisher unveröffentlicht

ISBN 978-3-937881-19-5

 

16,00 €

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Zur Autorin

 

BARBARA HARTLAGE-LAUFENBERG ist promovierte Juristin, war Arbeitsrichterin und anschließend Fachhochschul-Professorin. Sie ist dort geboren und aufgewachsen, wo Ringelnatz und Muschelkalk in ihrer Berliner Zeit gelebt haben, nämlich in der Nähe des Sachsenplatzes (heute Brixplatz).

 

Bereits aus den Erzählungen ihrer Eltern, die in der Westend-Klause verkehrten, wo schon Ringelnatz Stammgast war und seine Witwe nach dem Krieg den monatlichen Ringelnatz-Stammtisch gegründet hatte, war ihr der Name Muschelkalk vertraut. So wurde es ihr nach Arbeiten als Herausgeberin von Berlin-Literatur und kürzeren Lebensbildern von Dichterjuristen ein Bedürfnis, die fehlende Muschelkalk-Biografie zu schreiben.